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"Zu teuer" ist die Lieblingsphrase jedes Einkäufers, denn sie wissen, wie ihre Verhandlungspartner darauf reagieren: Die meisten Verkäufer knicken recht schnell ein, in der Befürchtung, der Deal könnte in letzter Minute noch platzen. Und auf smarte Vorwandbehandlungsmethoden kontert er mit passender Gegenargumentation. Sooo leicht lassen Einkäufer sich nicht die Butter vom Brot nehmen, denn sie verfügen - sofern sie nicht bluffen - meist über alternative Anbieter, während der Verkäufer mit bloßen Händen da steht, sofern keine Einigung erzielt wird. Mit Win-Win hat das alles wenig zu tun, vielmehr mit Macht und dem Zielkonflikt, der sich zum Ende der Verkaufsprozesse entwickelt und scheinbar unvermeidbar ist:
Auf der einen Seite des Zielkonfliktes steht der E i n k a u f mit dem Ziel, eine der vom Entscheidungsgremium favorisierten Lösungen zum geringst möglichen Preis zu bestellen. Der Grund und die Rolle des Einkäufers ist klar: Wer schon zu Beginn der Wertschöpfungskette etwas "verschenkt", hat es später um so schwerer, einen Top-Preis für das Endprodukt zu kalkulieren. So wird die Offensive "zu teuer" zum effektiven Tool, mit dem die Preise nahezu beliebig oft, mitunter auch signifikant, reduziert werden können.
Auf der anderen Seite steht der V e r k a u f mit dem Ziel, die kalkulierten Deckungsbeiträge zu bewahren, die für die Weiterentwicklung der Produkte, Gewährung der Servicequalität und für die Gemeinkosten des Unternehmens benötigt werden.
W e r kann es sich also leisten, einige % oder ‰ leichtfertig zu verschenken? Wohl niemand.
Immer dann, wenn die Preisgespräche mit "zu teuer!" enden, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Verkaufsprozesse nicht optimal geführt wurden. Dahinter können sich folgende Symptome verbergen:
Jede dieser Symptome hat eine tiefer liegende Ursache, die nicht der Kunde zu verantworten hat, sondern der Manager der Verkaufsprozesse. Er muss in der Lage sein,
Bereits ein fehlender Teilprozess kann mit "zu teuer!" enden.
Mit einer optimierten Verkaufsstrategie, die auf die individuellen Entscheidungsprozesse der Kunden sowie Ihrer Prioritäten zugeschnitten ist, können Sie ALIBI-Projekte frühzeitig erkennen und sich besser über Ihre WERTE und den VALUE ADDED positionieren, mit dem Ziel, Preisgespräche fair zu führen und die Verkuafsprozesse anstatt mit "zu teuer" mit Win-Win-Resultaten abzuschließen. Die dafür notwendigen Best Practices können innerhalb weniger Wochen gelernt und umgesetzt werden. Die Strategien können unmittelbar angewendet werden, um die Abschlusschancen schon bei aktuellen Projekten zu verbessern. Bereits e i n zusätzlich gewonnener Auftrag kann alle investierten Ressourcen rechtfertigen und einen schnellen Return on Investment bringen.
Klaus Schein
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